Mit Herzklopfen haben Fußballfans rund um die Welt auf den Start der Fußball-WM in Russland hingefiebert. Bei der alle vier Jahre stattfindenden…

Zum Start der Fußball-WM: Emotionaler Stress kann Herzrasen und Herzinfarkt auslösen

Mit Herzklopfen haben Fußballfans rund um die Welt auf den Start der Fußball-WM in Russland hingefiebert. Bei der alle vier Jahre stattfindenden Sport-Großveranstaltung begeistern sich plötzlich auch Menschen für die Jagd nach dem runden Leder, die sonst nicht wirklich viel damit anfangen können. Spielt die eigene Mannschaft, sind Sportkneipen ausverkauft und Fanmeilen überfüllt.

Wenn aber sogar ausgemachte Sportmuffel zu Fußballfans werden, wie muss das dann erst für diejenigen sein, für die Fußball mehr als nur die schönste Nebensache der Welt ist? Und was macht die Aufregung mit ihrem Herzen, wenn die eigene Mannschaft um eine der vorderen Platzierungen spielt, am Ende sogar noch im Elfmeterschießen?

Dieser Frage sind Forscher beispielsweise zur Fußball-WM 2006 in Deutschland nachgegangen um herauszufinden, was der emotionale Stress für das „Fanherz“ bedeutet. Dabei sind sie zu äußerst interessanten Ergebnissen gelangt.

Fußball kann das Fanherz belasten

Besonders wenn die eigene Mannschaft spielt, gehen Puls und Blutdruck der Fans in die Höhe. Spitzenwerte werden erreicht, wenn es zu einem Elfmeterschießen kommt. Dann gibt es fast keinen Unterschied mehr zwischen dem Spieler auf dem Platz und dem Fan vor dem Bildschirm.

Bestehen bei Fans bereits Herzprobleme oder Vorerkrankungen am Herz, dann erhöht sich während des Spiels das Risiko, Herzrhythmusstörungen oder im schlimmsten Fall sogar einen Herzinfarkt zu erleiden, um fast das Vierfache. Aber auch ohne bestehende Vorerkrankung mussten bei Spielen der deutschen Nationalmannschaft dreimal mehr Patienten wegen Herzproblemen in Kliniken behandelt werden, fanden Forscher der Ludwig-Maximilians-Universität in München durch die Auswertung von Notfallprotokollen heraus1.

Das dies aber kein rein deutsches Problem ist, bestätigten britische Forscher, die 1998 das Finale England gegen Argentinien analysierten2.

Schlechte Ernährung steigert das Risiko

Erhöht wird das durch emotionalen Stress erzeugte Herzrisiko durch die während solcher Veranstaltungen aufgenommenen Speisen und Getränke. Jede Menge Chips, Bratwurst und zu viel Alkohol können zusätzlich zu einem erhöhten Blutdruck führen, der dann in den spannendsten Momenten eine unschöne Spirale in Bewegung setzen kann.

Was man vorbeugend tun kan

Sind Vorerkrankungen und die eigene Emotionalität bekannt, kann man im ersten Schritt natürlich für sich entscheiden, ob man das Spiel tatsächlich sehen und damit das Herzrisiko bewusst erhöhen muss.

Wenn abschalten keine Alternative ist, sollte man vor einem offensichtlich besonders spannenden Spiel bei einem Arzt checken, ob man das Spiel eventuell vorbeugend mit einem Blutdrucksenker erlebt. Und wer während des Spiels merkt, dass der Blutdruck in die Höhe geht, der sollte kurz abschalten, die Beine hochlegen, gleichmäßig atmen und versuchen zu entspannen.

Außerdem ist es ratsam, nach Möglichkeit auf den Konsum von viel Alkohol und fettigem Essen während des Spiels zu verzichten.

Wer auf Nummer sichergehen möchte, der kann während eines Spiels seine Herzgesundheit mit CardioSecur Active überwachen. In nur drei Schritten wird dabei das Smartphone zum mobilen EKG, das während des gesamten Spiels Ergebnisse liefert. Durch die Anzeige einer Handlungsempfehlung nach jeder Messung wissen Sie sofort, ob das Spiel möglicherweise eine Spur zu aufregend für Sie ist.

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Quellen: 1.https://www.uni-muenchen.de/aktuelles/news/2008/herzinfarkt.html, 2. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12493655

 

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