04. Februar 2016

Wenn das Herz aus dem Takt gerät also zu schnell, zu langsam oder unregelmäßig schlägt, spricht man von Herzrhythmusstörungen.

Herzrhythmusstörungen

04. Februar 2016

 

Wenn das Herz aus dem Takt gerät also zu schnell, zu langsam oder unregelmäßig schlägt, spricht man von Herzrhythmusstörungen.

 

Im Normalfall schlägt das menschliche Herz 60-80 mal pro Minute (Sinusrhythmus). Der Rhythmus wird durch den Sinusknoten definiert, der im oberen Bereich des rechten Herzvorhofs liegt. Allerdings beschleunigt sich der Herzschlag bei körperlicher Anstrengung, z. B. Sport oder Aufregung. Im Schlaf hingegen verlangsamt sich der Herzschlag. Hierbei handelt es sich um gewöhnliche Veränderungen des Herzschlages.

 

Wird die normale Herzfrequenz aber durch unterschiedliche Faktoren gestört, spricht man von Herzrhythmusstörungen. Hierbei wird zwischen Bradykardie (das Herz schlägt zu langsam) Tachykardie (das Herz schlägt zu schnell) und Arrhythmie (das Herz schlägt unregelmäßig). Diese Unregelmäßigkeiten entstehen zum einen durch Störungen bei der Bildung von elektrischen Impulsen sowie durch eine gestörte Weiterleitung der elektrischen Impulse. 

 

Leichte Herzrhythmusstörungen werden Betroffenen häufig nicht wahrgenommen. Im EKG sind solche Unregelmäßigkeiten aber deutlich zu erkennen. 

 

 

Symptome:

 

zu langsamer Herzschlag

   
  • Übelkeit, Schwindelgefühl, Schweißausbrüche, Müdigkeit, Leistungsschwäche, Benommenheit oder Ohnmacht
 

zu schneller Herzschlag

   
  • Atemnot, Schwindel, Benommenheit, Brustschmerzen
 

 

Die häufigste Form von Herzrhythmusstörungen ist Vorhofflimmern. Mehr dazu im Beitrag Schlaganfall durch Vorhofflimmern.

Quellen: http://www.apotheken-umschau.de/Herzrhythmusstoerungenhttp://www.netdoktor.de/krankheiten/herzrhythmusstoerungenhttp://www.kardionet.de/herzrhythmusstoerungen

 

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