Wissenschaftliche Partner

Charité – Universitätsmedizin Berlin

Die Charité zählt zu den größten Universitätskliniken Europas. Sie ist die gemeinsame medizinische Fakultät der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin. Hier forschen, heilen und lehren Ärzte und Wissenschaftler auf internationalem Spitzenniveau. Über die Hälfte der deutschen Nobelpreisträger für Medizin und Physiologie stammen aus der Charité.  Unter ihnen sind Emil von Behring, Robert Koch und Paul Ehrlich zu nennen. Weltweit wird das Universitätsklinikum als ausgezeichnete Ausbildungsstätte geschätzt.

CardioSecur und die Charité kooperieren im Rahmen einer prospektiven, nicht randomisierten Studie. Patienten mit Herzrhythmusstörungen erhalten CardioSecur Active um ihr Herz dezentral zu überwachen. Endpunkt des Forschungsprojektes ist die Vermeidung von elektrophysiologischen Untersuchungen durch den Einsatz des portablen EKG-Gerätes CardioSecur Active, ohne diagnostische oder therapeutische Einbußen.

www.charite.de

 

HTV-Präventionsstudie mit CardioSecur

Denn in Deutschland ereignen sich jährlich etwa 300.000 Herzinfarkte und 270.000 Schlaganfälle. Diese könnten, bei rechtzeitiger Erkennung des Risikos, verhindert oder abgemildert werden. Prof. Dr. Thomas Wendt und seine Doktorandin Katharina Becker von der JWG-Universität in Frankfurt haben zwischen 2013 und 2015 in 21 hessischen Tennisvereinen bei 500 beschwerdefreien Sportlern und Nicht-Sportlern eine Herz-Kreislauf-Vorsorgeuntersuchung durchgeführt.

Ziel dieser Screening-Untersuchung war es, das individuelle Herzinfarktrisiko mittels eines speziellen Fragebogens und das Risiko für einen embolischen Schlaganfall aufgrund von Vorhofflimmern zu analysieren. Auch wenn „nur“ etwa 20% der Schlaganfälle auf diese Herzrhythmusstörung zurückzuführen sind, ist das Vorhofflimmern deshalb von so großer Bedeutung, weil

  • es häufig asymptomatisch ist,
  • zu Beginn oft nur stundenweise auftritt,
  • auch junge und gesunde Menschen daran erkranken können,
  • Schlaganfälle aufgrund von Vorhofflimmern meist viel schwerwiegende Behinderungen verursachen als anderer Ursachen,
  • bei 25% der bis dahin völlig beschwerdefreien Betroffenen der Schlaganfall das erste Symptom ist und
  • weil das Ereignis nach Identifizierung des Risikos mit blutverdünnenden Medikamenten verhindert werden kann.

Der 15-minütige Herz-Kreislaufcheck umfasste die Anamneseerhebung mittels des Fragebogens der Deutschen Herzstiftung, eine Puls- und Blutdruckmessung sowie die Registrierung des Ruhe-EKGs über eine Minute mit der CardioSecur Technologie. Das Alter der 500 Teilnehmer lag zwischen 50 und 85 Jahren, davon waren 317 männlich und 183 weiblich.

Laut der vorliegenden Ergebnissen zeigten 309 Probanden (61,8%) bei dem Check auffällige Befunde und erhielten die Empfehlung, sich bei ihrem Hausarzt vorzustellen. Darunter waren 68 Probanden (13,6%) mit einem erhöhten Herzinfarktrisiko, 114 Probanden (22,8%) mit auffälligen EKG-Befunden, davon drei Probanden mit bislang unbekanntem Vorhofflimmern/-flattern.

Die beiden Autoren der Studie schließen sich den Empfehlungen der internationalen Fachgesellschaften an, ab dem 50sten Lebensjahr das individuelle Herzinfarktrisiko mit einem Instrument wie dem Fragebogen der Deutschen Herzstiftung und ab dem 65sten Lebensjahr das Auftreten von Vorhofflimmern mit Pulstasten oder der Ableitung eines Ruhe-EKGs regelmäßig zu überprüfen. Dafür eignet sich CardioSecur Active, das außer Vorhofflimmern auch andere EKG-Auffälligkeiten entdecken und das Versenden der EKG-Berichte als PDF-Dokument an den Hausarzt oder Kardiologen möglich macht.

Helios Klinik Wuppertal

Helios.hub ist der eHealth Accelerator der HELIOS Kliniken und unterstützt Gründer und Start-ups, um digitale Anwendungen in der Praxis zu entwickeln, zu testen und einzuführen. HELIOS bietet Testmöglichkeiten in über 100 Kliniken und ein Netzwerk, das andere Leistungserbringer, Patientenvertreter und Experten aller Fachrichtungen einschließt.

CardioSecur kommt derzeit in der Helios Klinik in Wuppertal für Herzrhythmuspatienten zum Einsatz.

www.helios-kliniken.de

 

Prof. Reifart & Partner

Prof. Reifart zählt laut der Focus Ärzteliste auch 2017 wieder zu den besten Kardiologen Deutschlands. Seit 1997 besteht das kardiologische Institut Prof. Reifart & Partner in den Kliniken des Main-Taunus-Kreises an den Standorten Bad Soden und Hofheim am Taunus. Neben kardiologischen Check-ups zur Vorsorge, Diagnostik und Behandlung aller Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, liegt der Schwerpunkt auf der interventionellen Kardiologie und Angiologie mit Behandlung des akuten Herzinfarktes und der Öffnung langjährig verschlossener Herzkranzgefäße (CTO).

Die durch CardioSecur unterstützte wissenschaftliche Studie mit Prof. Reifart & Partner, hat sich zum Ziel gesetzt, die Gleichwertigkeit zwischen einem vektoriell abgeleiteten EKG mit 4 Elektroden (CardioSecur) und einem Standard-EKG mit 10 Elektroden (Schiller AT-2) unter Belastung zu analysieren. Dabei kleben 14 beider Systeme am Brustkorb des Patienten: Die 10 Elektroden des Standard-EKGs und die 4 CardioSecur Elektroden.

Der Fokus liegt auf Patienten mit bekannter oder vermuteter koronarer Herzkrankheit (KHK). Die Studie ermöglicht eine deskriptive Aussage bezüglich verschiedener Standardparameter der EKG-Analyse wie z. B. Rhythmus, Frequenz, Lagetyp, AV-Überleitung. Hauptzielgröße ist die Sensitivität für ST-Streckenveränderungen 70ms nach dem sogenannten J-Punkt.

Die Studie läuft seit Juli 2017 und untersucht 500 Probanden unabhängig von ihrer Indikation.

 

Studientitel: "Vergleich eines vektoriell errechneten EKGs mit den Standardableitungen im Rahmen einer Fahrradergometrischen Untersuchung bei Patienten mit Verdacht auf relevant stenosierende KHK."

Studienleiter: Professor Dr. Nicolaus Reifart

Weitere Mitarbeiter: Doktorand Jörg Alexander Langanke und Jörg Reifart 

www.reifart-partner.de

 

 

Rhön-Klinikum

Das Rhön-Klinikum ist eines der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland und betreibt Krankenhäuser, Kliniken und Medizinische Versorgungszentren.

Das Rhön-Klinikum nutzt CardioSecur, um den Therapieerfolg geleisteter Ablationen bei Herzrhythmuspatienten zu kontrollieren.

www.rhoen-klinikum-ag.com

 

Staufenklinikum Schwäbisch Gmünd

Das Staufenklinikum Schwäbisch Gmünd gehört seit 2017 zu dem Verbund Kliniken Ostalb und liegt in kommunaler Trägerschaft. Zudem ist es das akademische Lehrkrankenhaus der Universität Ulm.

Das Staufenklinikum betreibt eine Vergleichsstudie mit CardioSecur und einem Standard 12-Kanal-EKG bei Neonaten, Kleinkindern, Schulkindern und Jugendlichen.

www.stauferklinikum.de

Universitätsklinikum Heidelberg

Die Uniklinik Heidelberg setzt CardioSecur in der Akutversorgung ein. Das wissenschaftliche Projekt trägt den Titel „4-Punkt (22-Kanal)-EKG-Ableitung als Alternative zum klassischen 12-Kanal-EKG in der Akutmedizin“.

www.klinikum.uni-heidelberg.de