Unser Sommer-Spezial

Sommerzeit ist Reisezeit! Dies gilt auch für Betroffene mit Herzbeschwerden. Nach neusten Leitlinien gem. der Deutschen Herzstiftung gilt das frühere Prinzip, Herzpatienten zu schonen und in Watte zu packen, heute nicht mehr. Das Herz ist ein Muskel den Sie regelmäßig trainieren sollen, um fit und belastbar zu bleiben. Starten Sie langsam mit dem Herz-Training, um nicht mit falschem Ehrgeiz den Körper zu überstrapazieren. Denn bei größeren Anstrengungen, ob körperlich oder psychisch, beanspruchen Sie auch Ihr Herz stärker.

Wir haben Ihnen auf Basis der Deutschen Herzstiftung ein paar Tipps für die Reisezeit zusammengestellt. So können Sie gut vorbereitet und unbeschwert in den Urlaub fahren.

Besprechen Sie zunächst Ihre Urlaubspläne, insbesondere Ihre Flugreisetauglichkeit, mit Ihrem Arzt.

 

Führen Sie Ihre Medikamente immer bei sich. Auf Flugreisen am besten im Handgepäck.

Bei Flugreisen ist das Herz starken Belastungen ausgesetzt. Die Flugreisetauglichkeit bei einer Herzschwäche, Rhythmusstörung oder einem Herzinfarkt, wird individuell von Ihrem Kardiologen festgelegt.

Leiden Sie unter Atemnot, zum Beispiel durch Blutrückstau in den Lungen auf Grund eines Herzfehlers, lassen Sie Ihre Flugreisefähigkeit durch Ihren Arzt prüfen. 

Lange Autofahrten strapazieren Ihren Kreislauf. Treten Sie diese erst nach zwei bis drei Monaten nach einem Infarkt an.

Leiden Sie unter deutlichen Blutdruckschwankungen, häufiger auftretender Angina pectoris oder Herzrhythmusstörungen, sollten Sie Ihre Verkehrstauglichkeit von Ihrem Arzt überprüfen lassen. 

Vermeiden Sie das Tragen von schweren Koffern. 

Verzichten Sie auf Alkohol und Rauchen. 

Legen Sie sich lieber in den Schatten, dies schützt Ihre Haut vor Sonnenbrand und Ihr Herz vor zu großen Hitze-Belastungen. 

Für Herzpatienten sind flache und warme Gegenden bestens geeignete Reiseziele. 

Nehmen Sie sich genug Zeit, um sich an das Klima zu gewöhnen. 

Stürzen Sie sich, wenn möglich, nicht allein ins Meer. Ist das Wasser kalt, belasten Sie Ihr Herz-Kreislauf-System stark. 

Der Urlaub eignet sich perfekt, um mit dem Sport zu beginnen. Lesen Sie hierzu unseren Artikel Sportarten für ein gesundes Herz. 

   

Treten bei Ihnen Beschwerden auf, zögern Sie nicht einen Arzt aufzusuchen. 

In unserem Blog finden Sie noch weitere Tipps zu den Themen Essen, Bewegung und News rund um das Herz. Erfahren Sie mehr über das Herz-Kreislauf-System und andere interessante Fakten in unseren Fachartikeln. 

Unser Frühlingsspezial

Im Frühling haben Allergiker eine schwere Zeit: durch den Pollenflug leiden viele Menschen an Heuschnupfen, der sich durch juckende und brennende Augen und Nase, sowie Husten bis hin zu allergischem Asthma bemerkbar macht. Werden die Symptome durch unterschiedliche Maßnahmen nicht gemildert, wird durch das Einatmen der Pollen die Lunge stark beansprucht. Die Folge können Bronchitis und Asthma sein. Doch die wenigsten Allergiker wissen, dass auch das Herz zusätzlich belastet wird. Durch die verstärkte Beanspruchung der Lunge bläht sich diese auf und drückt dadurch auf das Herz. Der Herzmuskel muss stärker arbeiten und verdickt sich mit der Zeit. Durch die Überbelastung kann es zu einer Herzinsuffizienz oder Herzmuskelentzündung kommen. Allerdings können Allergiker unterschiedliche Vorkehrungen treffen um die Symptome zu lindern und die Herzbelastung zu reduzieren. Lesen sie hierzu unsere Tipps für den Alltag um die Pollenflugsaison leichter und angenehmer zu überstehen. 

 

13 Tipps um den Pollen aus dem Weg zu gehen

So können Sie eine unnötige Belastung Ihres Immunsystems vermeiden und rechtzeitig vorbeugen.

In der Innenstadt lüften Sie am besten zwischen 6 und 8 Uhr und auf dem Land zwischen 20 und 24 Uhr, wenn am wenigstens Pollen fliegen. Bei starkem Wind sollten man auf das Lüften ganz verzichten. Schutzgitter vor dem Fenster können die Pollenbelastung ebenfalls verringern.

Entfernen Sie regelmäßig Staub und Pollen aus Ihrer Wohnung. Am besten wischen Sie feucht oder verwenden Sie einen Staubsauger mit einem Pollenfilter. Dieser sollte allerdings regelmäßig ausgetauscht werden. Vermeiden Sie Teppiche in denen die Pollen leicht hängen bleiben.

Ziehen Sie im Schlafzimmer nicht Ihre Kleider aus, da diese voller Pollen sind. Zudem Sollten Sie vermeiden Ihre Wäsche draußen zu trocknen und waschen Sie regelmäßig Ihre Bettwäsche.

In Ihren Haaren befinden sich die meisten Pollen. Ungewaschen verteilen sich diese auf Ihrem Kopfkissen und so atmen Sie diese nachts ein. Waschen Sie tagsüber Ihr Gesicht und verschaffen Sie sich damit Erleichterung.

Zur Zeit des Pollenfluges sollte Sie körperliche Anstrengungen draußen vermeiden bzw. die richtige Tageszeit wählen, da Sie dabei tiefer einatmet und dadurch mehr Pollen in die Luftwege gelangen. Trainieren Sie lieber drinnen oder in einem Hallenbad.

Wenn es länger als 15 Minuten geregnet hat, sollten Sie die Zeit nutzen und sich an der frischen pollenfreien Luft bewegen.

So vermeiden Sie, dass die Pollen direkt auf Ihre Auge treffen und mildern dadurch den Juckreiz.

Schließen sie auch beim Autofahren Ihre Fenster und installieren Sie einen Pollenfilter.

Wer auf Birke und Haselnuss allergisch reagiert, verträgt in dieser Zeit oftmals keine Karotten, Äpfel oder Nüsse. Gräserpollen-Allergiker können zudem auf Paprika und Petersilie reagieren. Durch Erhitzen oder Einfrieren werden die Allergene zerstört.

Oberhalb von 2.000 Metern ist die Luft pollenfrei, auch die Luft am Meer oder in der Wüste ist pollenarm.

Antihistaminika lindern die Symptome von Allergien und sollten am besten vorbeugend, kurz bevor die Pollen fliegen, eingenommen werden. Damit vermeiden Sie einen eventuellen „Etagenwechsel“ vom Heuschnupfen zum Asthma. Kurzfristig können auch Augen- und Nasentropfen helfen.

Die spezifische Immuntherapie wird drei Jahre von Ihrem Arzt gespritzt bis die unerwünschte Reaktion auf die Allergene ausbleibt.

 

 

Was Sie gegen die Symptome tun können:**

  • Eine tägliche Nasenspülung mit Salzwasser spült die Pollen aus, desinfiziert die Nasenschleimhaut und stärkt diese.

  • Pestwurzeltabletten weiten die Bronchien und lindern Entzündungsreaktionen bei allergischem Asthma.

  • Ausgetrocknete Schleimhäute, die ein Nährboden für Bakterien und Viren darstellen, können 3x täglich mit dem Wirkstoff Dexpanthenol eingerieben werden.

  • Dämpfe mit Dill- oder Fenchelöl helfen gegen verschleimte Bronchien.

  • Kalter Gesichtsguss oder Pfefferminzöl löst Spannungskopfschmerzen.

  • Yoga und Entspannungsübungen helfen gegen Stress, der den Heuschnupfen und dessen Symptome durch Histaminausschüttungen verstärkt.

  • Verdünntes Augentrostkraut mit Wasser als Augenbinde hilft den Juckreiz zu reduzieren.

 

*Bitte fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker nach weiteren Informationen bezüglich möglicher Nebenwirkungen.

 

Pollenflugkalender 2017

Klicken Sie hier für genaue Informationen zu den Blütezeiten 2017: Pollenflugkalender 2017

Power your Life - Power your Heart

Das Herz wird oftmals nur als ein einfaches Organ unseres Körpers betrachtet, welches Blut durch den Organismus pumpt.

Dabei ist das Herz sehr viel komplexer und hat zahlreiche Auswirkungen auf unsere Gesundheit und Folgeerkrankungen in unserem gesamten Körper.

Neben Herz-Kreislauferkrankungen belasten wir unsere Herzgesundheit auch mit zu viel Stress, welcher zu Schlafmangel und einer ungesunden Ernährung führen kann.

Schützen und stärken Sie Ihr Herz und damit Ihre Gesundheit mit gezielten und einfachen Präventionsmaßnahmen im Alltag.

Wir geben Ihnen ein paar wertvolle Tipps, wie sie Ihr Herz schützen können:

  • Ein hoher Salzkonsum über die Ernährung kann zu Bluthochdruck führen.
  • Sind Sie bereits von Bluthochdruck, chronischen Nierenerkrankungen oder Diabetes betroffen, sollten Sie weniger als 6g Salz pro Tag zu sich nehmen.
  • Verzichten Sie auf Fertigprodukte, zu viel Wurst und Brotwaren und kochen Sie lieber selbst frisch und gesund.
  • Besonders Obst und Gemüse enthalten viel Kalium, welches gegensätzlich zu Salz wirkt und den Blutdruck etwas senken kann.
  • Hochwertige Öle wie Oliven-, Leinsamen-, und Walnussöl sollten den Konsum von ungesättigten Fetten und Transfetten ersetzen.
  • Um den Cholesterinspiegel zu senken helfen Äpfel, Erbsen, Nüsse, Samen und hochwertige Öle, Grüner Tee und Knoblauch.
  • Um den Blutdruck zu senken helfen Bananen, Rosine, Kiwis, Wassermelone und Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil von min. 60%.
  • Der übermäßige Konsum von Alkohol lässt den Blutdruck steigen, da er zu einer vermehrten Stressreaktion im Körper beiträgt.
  • Bei Männern sollte der Konsum reinen Alkohols am Tag nicht 30g und bei der Frau nicht 20g überschreiten. Dies entspricht etwa einem ½ Liter Bier beim Mann und einem kleinen Glas Wein bei einer Frau.

 

  • Leiden Sie unter Übergewicht, belastet das Ihren ganzen Körper und kann zu Herzerkrankungen führen. 
  • Ob sie a Übergewicht leiden, können Sie individuell mit dem Body-Mass-Index (BMI) berechnen oder auch mit einer Körperfettwaage. Versuchen Sie Ihr Idealgewicht zu halten.
  • Bewegung senkt Ihren Blutdruck und regt Ihren Stoffwechsel an, zudem reduziert Bewegung Ihr Stresslevel.
  • Die Welt Gesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, sich täglich 30 Minuten zu bewegen.
  • Stress ist besonders gefährlich bei Bluthochdruck, einem erhöhtem Herzinfarktrisiko, Fettleibigkeit und Herzerkrankungen.
  • Stress führt oft zu einer ungesunden Ernährung und Rauchen.
  • Ein weiterer Stressfaktor ist Schlafmangel.
  • Wenn Sie Rauchen erhöht sich das Risiko Herzerkrankungen und Bluthochdruck zu bekommen und es schädigt Ihre Gefäße.
  • Zu wenig Schlaf führt zu Stress und belastet Ihr Herz.
  • Der Empfohlene Nachtschlaf liegt bei Erwachsenen zwischen 6-9 Stunden.
  • Schlafmangel beeinflusst auch Ihre Ernährungsgewohnheiten, welche schnell zu Übergewicht führen können.