Geerbtes Herzinfarktrisiko – CardioSecur

22. November 2017

 

Das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankungen liegt zu 40% an vererbbaren Faktoren.1

Dieses Risiko bezeichnet man als genetische Prädisposition und bestimmt die Empfänglichkeit für Erkrankungen, wie unteranderem Arteriosklerose, Bluthochdruck und Diabetes mellitus. Sie sind die Hauptursache für einen Herzinfarkt.

 

Schätzen Sie das Risiko Ihrer genetischen Prädisposition selbst ein

Eine genetische Prädisposition kann ohne erste Anzeichen vorliegen. Eine erste Einschätzung über Ihre eigenes Risiko, können Sie durch die Erstellung eines Stammbaumes von Vorerkrankungen Ihrer Blutsverwandten gewinnen. Zu diesen zählen neben Herzinfarkten, Schlaganfälle, Bluthochdruck auch die koronare Herzkrankheit (KHK).

Liegt eine genetische Prädisposition vor, können sich Veränderungen in den Arterien schon im Alter von 20 Jahren entwickeln. Bei nicht vorbelasteten Menschen bilden sich diese in der Regel erst im Alter zwischen 50 und 60 Jahren. Die arteriosklerotischen Veränderungen entstehen schleichend und bleiben oftmals über viele Jahre unerkannt. Ein typisches Symptom ist ein Engegefühl in der Brust (Angina Pectoris). Unbehandelt können Veränderungen zu einem Herzinfarkt führen.

 

Doch es gibt eine gute Nachricht!

Genetisch vorbelastete Menschen, können die Wahrscheinlichkeit einen Herzinfarkt zu erleiden, maßgeblich durch das Verhalten und den Lebensstil selbst beeinflussen. Spätestens in den Vierzigern können folgende Maßnahmen helfen, einen drohenden Herzinfarkt möglichst abzuwenden: Regelmäßige Herzchecks und ein gesunder Lebensstil.

 

Regelmäßige Herzchecks

Checken Sie regelmäßig Ihr Herz. Dies ist eine gute Möglichkeit arteriosklerotischen Veränderungen frühzeitig zu erkennen und Herzschäden im Akutfall abzuwenden. Mit dem richtigen mobilen EKG, messen Sie wo immer Sie es wünschen, erhalten ein sofortiges Feedback und stellen anschließend die Daten Ihrem Arzt zur Verfügung. Die umfangreichen und regelmäßig ermittelten EKG-Daten erleichtern, neben routinemäßigen Untersuchungen, die Arbeit Ihres Arztes erheblich. Dadurch sind Sie immer gut betreut und senken das Risiko eines Herzinfarktes.

 

Ein gesunder Lebensstil

Ein gesunder Lebensstil setzt sich aus unterschiedlichen Komponenten zusammen: Eine gesunde Ernährung, Sport, Stressreduzierung, ausreichend Schlaf, reduzierter Alkoholkonsum und kein Rauchen. In weiteren Beiträgen stellen wir Ihnen Tipps rund um einen gesunden Lebensstil vor:

 

Abbildung roter Blutkörperchen
Einfache Tipps die Risikofaktoren zu reduzieren
Bild von Basilikumpflanze, Essig und Tomaten
Leichte Ernährung
Bild einer Joggerin
Sportarte für ein gesundes Herz

Die Kombination aus einem gesunden Lebensstil und regelmäßigen Herzchecks bietet Ihnen die Möglichkeit arteriosklerotischen Veränderungen frühzeitig zu erkennen und das Risiko eines Herzinfarktes zu senken.

 

Quellen:

1: Marenberg ME, Risch N, Berkman LF, Floderus B, De Faire U. Genetic susceptibility to death from coronary heart disease in a study of twins. N Engl J Med 1994; 330: 1041–1046.

 

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